Xennials – Vermittler zwischen den Welten.

Menschen suchen nach Ordnung und Struktur. So beschäftigen sich z.B. Soziologen, Philosophen und Wirtschaftswissenschaftler gerne mit der Suche, Definition und Benennung von Generationen.

Auf die Baby-Boomer (geboren nach dem zweiten Weltkrieg bis 1965) folgte die Generation X (1965 – 1980), in Deutschland auch Generation Golf genannt, und darauf die Generation Y (1980 – 2000), auch Millenials genannt. Aktuell wächst Generation Z (2000-2015) heran. Welcher Buchstabe/Zahl/Zeichen wohl als nächstes kommt?

Wie auch immer, zu diesen Begriffen wurde bereits erschöpfend viel geschrieben und geredet. Mir geht es weder um die Korrektheit dieser Beschreibungen noch um nostalgisches Schwelgen in der Vergangenheit, sondern um ein interessantes Phänomen zwischen der Generation X und den Millenials.

Als Mensch mit Jahrgang 1980 befinde ich mich nämlich genau im Sandwich, am Kulminationspunkt dieser beiden Gruppen. „Xennials – Vermittler zwischen den Welten.“ weiterlesen

Shift in Skills – Verschiebung der Fähigkeiten.

In letzter Zeit beobachte ich eine sich Anbahnende Verschiebung der Skills, die wir zukünftig in den Arbeitsmarkt einbringen (sollten). Ich empfinde diese als sinnvoll, weshalb ich etwas näher darauf eingehen will.

Zu Beginn unserer beruflichen Laufbahn werden wir für unsere fachlichen Fähigkeiten (hard skills) eingestellt. Es geht um die Dinge, die wir in der Berufslehre oder im Studium erlernt haben.

Wenn man sich dann weiterentwickelt, sind laufend weitere, andere Fähigkeiten gefordert, was einem zwar niemand explizit sagt (ausser man hat einen guten Mentor), man aber beobachten kann. Das führt zu einer wichtigen Erkenntnis:

Diejenigen Fähigkeiten, die Dich in den Job gebracht haben, sind nicht diejenigen Fähigkeiten, die zu deiner Beförderung führen.

Natürlich soll man sein Fachwissen pflegen und weiterentwickeln. Aber das Weiterkommen könnte länger dauern oder sogar gar nicht stattfinden. Wer nicht weiterkommen will, kann hier aufhören mit lesen. „Shift in Skills – Verschiebung der Fähigkeiten.“ weiterlesen

Job, Stelle, Beruf – Eine kurze semantische Betrachtung.

Was auf den ersten Blick oft dasselbe meint („Wo bist Du tagsüber und was tust Du dort?“) entpuppt sich bei näherer Betrachtung als vielschichtiger und komplexer:

Das Wort Job ist – offensichtlich – aus dem Englischen übernommen und meint eher „Womit verdienst Du Dein Geld?“ Der Zeithorizont ist eher temporärer Natur.

Bei der Stelle geht es eher um die hierarchische Verortung in einer Organisation. Das Wort ist eher betriebswirtschaftlich geprägt, weshalb bei Entlassungen oft von Stellenabbau gesprochen wird. Die Stelle ist somit zwangsläufig ebenfalls einer gewissen Volatilität unterworfen, was den Zeithorizont auch eher am kurzen Ende vermuten lässt. „Job, Stelle, Beruf – Eine kurze semantische Betrachtung.“ weiterlesen