Mit „Warum“ die Kommunikation wirkungsvoller machen.

Die allermeisten von uns wissen, WAS sie tun: Die Produkte die wir verkaufen oder den Job den wir erledigen. Einige von uns wissen, WIE sie dies tun: Die Eigenschaften, die uns von anderen unterscheiden (USP, Differenzierung etc.). Aber die wenigsten von uns können klar zum Ausdruck bringen, WARUM sie tun, was sie tun. Dabei liegt hier die Quelle für Motivation und Erfolg.

Manchmal verwandelt sich ein Projekt, das zu Beginn wie ein Spaziergang wirkte, plötzlich zu einem Disaster. Oder andersrum, wir bringen etwas supertoll zum Abschluss, obwohl die Annahmen und Analysen das Gegenteil hatten vermuten lassen.  Solche Mysterien lassen sich erklären mit der Frage nach dem WARUM. „Mit „Warum“ die Kommunikation wirkungsvoller machen.“ weiterlesen

VUCA – Eine Antwort auf Komplexität in Veränderungsprozessen.

Immer mehr Unternehmen stehen vor Veränderungssituationen oder befinden sich bereits mitten drin. Je nach Dynamik des Umfeldes ist „nach der Reorganisation“ bereits wieder „vor der Reorganisation“.

Die Gründe liegen in der zunehmenden Komplexität unserer Umwelt, kombiniert mit den steigenden Anforderungen und Erwartungen seitens Mitarbeitenden, Kunden und weiterer Anspruchsgruppen.

Im Angesicht solcher (teilweise tiefgreifender) Veränderungsprozessen lässt sich in Organisationen ein Muster erkennen, welches sich am besten mit dem berühmten Phasen-Modell der schweiz-US-amerikanischen Psychologin Elisabeth Kübler Ross erläutern lässt. Umgedeutet auf die Unternehmenssituation:

 

Dieser Verlauf ist zu einem gewissen Grad völlig normal. Die Kurve zeigt „den Durchschnitt“ der Belegschaft an. Je nach Persönlichkeit, Charakter oder persönlicher Betroffenheit begegnen die Mitarbeitenden der Veränderung mehr oder weniger positiv. „VUCA – Eine Antwort auf Komplexität in Veränderungsprozessen.“ weiterlesen

Xennials – Vermittler zwischen den Welten.

Menschen suchen nach Ordnung und Struktur. So beschäftigen sich z.B. Soziologen, Philosophen und Wirtschaftswissenschaftler gerne mit der Suche, Definition und Benennung von Generationen.

Auf die Baby-Boomer (geboren nach dem zweiten Weltkrieg bis 1965) folgte die Generation X (1965 – 1980), in Deutschland auch Generation Golf genannt, und darauf die Generation Y (1980 – 2000), auch Millenials genannt. Aktuell wächst Generation Z (2000-2015) heran. Welcher Buchstabe/Zahl/Zeichen wohl als nächstes kommt?

Wie auch immer, zu diesen Begriffen wurde bereits erschöpfend viel geschrieben und geredet. Mir geht es weder um die Korrektheit dieser Beschreibungen noch um nostalgisches Schwelgen in der Vergangenheit, sondern um ein interessantes Phänomen zwischen der Generation X und den Millenials.

Als Mensch mit Jahrgang 1980 befinde ich mich nämlich genau im Sandwich, am Kulminationspunkt dieser beiden Gruppen. „Xennials – Vermittler zwischen den Welten.“ weiterlesen

VUCA – Orientierung in komplexen Zeiten

Ursprünglich eingeführt vom US Army War College nach dem Kalten Krieg, um die „neue, komplexe Weltordnung“ zu erklären, kann uns VUCA (ein Akkronym für volatility, uncertainty, complexity and ambiguity) auch heute noch wertvolle Dienste leisten.

Denn unsere Welt und unsere Herausforderungen lassen sich mit diesen vier Begriffen zweckdienlich kategorisieren. Und es lassen sich auch Antworten und Instrumente definieren, die uns helfen, mit VUCA konstruktiv umzugehen. Doch zuerst folgt eine kurze Einleitung.

Volatilität (volatility)

Flüchtigkeit. Wir leben in einer Welt, die sich ständig verändert, instabiler wird und in der kleine oder gravierende Veränderungen unvorhersehbarer werden – und zwar immer drastischer und immer schneller. Ereignisse verlaufen völlig unerwartet und das Verstehen von Ursache und Wirkung wird mitunter unmöglich. „VUCA – Orientierung in komplexen Zeiten“ weiterlesen

Ganzheitlich kommunizieren – mit Hirn, Herz und Hand.

Damit Komplexität in der Kommunikation erfolgreich gemeistert werden kann, muss man sich zwangsläufig auch mit pädagogischen Fragen auseinandersetzen.

Als Absender* von (komplexer) Kommunikation habe ich gegenüber meiner Zielgruppe ja automatisch einen Informationsvorsprung. Wie gelingt es mir, meine Inhalte verständlich und ansprechend zu gestalten, damit diese beim Empfänger* etwas auslösen?

* Das simple „Absender-Empfänger-Modell“ entpricht nicht meinem persönlichen Verständnis von Kommunikation. Ich verwende es hier trotzdem, da es hilft, die Fragestellung zu veranschaulichen.

Ganzheitliches Konzept von Pestalozzi

Als verantwortungsvoller Vater began mich diese Frage vor einigen Jahren auch privat zu interessieren. Eine inspirierende Antwort fand ich im Werk des Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi. Vereinfacht gesagt geht es um folgenden Dreiklang: Hirn, Herz, Hand.

Sein Ziel war ein ganzheitliches, handlungsorientiertes Konzept, das der Art und Weise, wie wir Menschen Informationen aufnehmen, gerecht wird. Im Zusammenhang mit komplexer Kommunikation also sinngemäss:   „Ganzheitlich kommunizieren – mit Hirn, Herz und Hand.“ weiterlesen

Unangemessene Vereinfachung – Gefahren im Umgang mit Komplexität.

Es ist eine Binsenweisheit: Die Menge an Informationen und auch deren Komplexität nehmen laufend zu. Seien es Marketing-Kampagnen, politische Diskussionen oder wissenschaftliche Forschungsergebnisse: Uns fehlt die Übersicht.

Das Patentrezept der letzten Jahre: Wir müssen Komplexität reduzieren.

Das ist wohl nachvollziehbar, aber trotzdem oft nicht zielführend. Denn komplexe Herausforderungen wie z.B. das hybride Kundenverhalten, die Umsetzung der neue Unternehmens-Strategie oder der Klimawandel lassen sich nun mal nicht in eine Vier-Felder-Matrix, einen 140-Zeichen-Tweet oder eine 20Minuten-News zwängen. „Unangemessene Vereinfachung – Gefahren im Umgang mit Komplexität.“ weiterlesen

Identität – Das Filetstück der Kommunikation

Die Auseinandersetzung mit (der eigenen) Identität ist die Basis für Erfolg und Zufriedenheit. Das gilt für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Identität ist die Basis eines durchgängigen Kunden- und Markenerlebnisses.

Das gilt bereits heute und wird sich in Zukunft noch zuspitzen, weil: Die Dynamik nimmt ständig zu. Branchen, Märkte, Trends, Innovationen, Berufe – alles wird schneller, komplexer, vernetzter, globaler und transparenter. Grenzen verwischen. Veränderung ist Dauerzustand.

Die einzigartigen Fähigkeiten eines Unternehmens oder Menschen sind die Grundlage, um die eigene Zukunft zu gestalten. Die Identität ist Quelle des dauerhaften Erfolgs.

Als vertrauensvoller Berater unterstütze ich Sie bei der Schärfung und Weiterentwicklung Ihrer Identität, Ihrer „Positionierung“. „Identität – Das Filetstück der Kommunikation“ weiterlesen

Überforderungsbewältigungskompetenz – Trotz psychischem Stress zum Ziel kommen.

Ein Wort, das im Titel mehr als eine Zeile braucht und 35 Zeichen zählt, kann das was Gutes sein? Und weshalb soll das relevant oder lesenswert sein?

Ich bin überzeugt, dass die Fähigkeit, mit Überforderung, Stress und Unsicherheit konstruktiv umzugehen, ein wichtiger Erfolgsfaktor der kommenden Jahre und Jahrzehnte ist.

Sei es als Projektleiter oder als Vater zweier Kinder: In gewissen Situationen wünschte ich mir, ich hätte mehr als 1 Kopf und mehr als 2 Hände, um allen und allem gerecht zu werden. Doch anstatt sich Unmögliches zu wünschen, konzentriert man sich besser darauf, die kurzfristige Überforderung zu bewältigen.

Das gelingt nicht von heute auf morgen. Doch mit einer konstruktiven Einstellung und jahrelanger Berufserfahrung bringt mich heute nichts mehr so schnell aus der Ruhe. Was sich für alle Beteiligten lohnt, da man mit ruhigem Kopf das Ziel nicht aus den Augen verliert und bessere Entscheide trifft. „Überforderungsbewältigungskompetenz – Trotz psychischem Stress zum Ziel kommen.“ weiterlesen

Shift in Skills – Verschiebung der Fähigkeiten.

In letzter Zeit beobachte ich eine sich Anbahnende Verschiebung der Skills, die wir zukünftig in den Arbeitsmarkt einbringen (sollten). Ich empfinde diese als sinnvoll, weshalb ich etwas näher darauf eingehen will.

Zu Beginn unserer beruflichen Laufbahn werden wir für unsere fachlichen Fähigkeiten (hard skills) eingestellt. Es geht um die Dinge, die wir in der Berufslehre oder im Studium erlernt haben.

Wenn man sich dann weiterentwickelt, sind laufend weitere, andere Fähigkeiten gefordert, was einem zwar niemand explizit sagt (ausser man hat einen guten Mentor), man aber beobachten kann. Das führt zu einer wichtigen Erkenntnis:

Diejenigen Fähigkeiten, die Dich in den Job gebracht haben, sind nicht diejenigen Fähigkeiten, die zu deiner Beförderung führen.

Natürlich soll man sein Fachwissen pflegen und weiterentwickeln. Aber das Weiterkommen könnte länger dauern oder sogar gar nicht stattfinden. Wer nicht weiterkommen will, kann hier aufhören mit lesen. „Shift in Skills – Verschiebung der Fähigkeiten.“ weiterlesen

Analyse – Wissen, worum es geht.

Egal ob es um die Schärfung einer Identität, die Formulierung von Botschaften oder die Übernahme einer Projektleitung geht: Am Anfang sollte stets eine (zumindest kurz und knappe) Analyse stehen.

Unter Analyse verstehe ich eine zielführende, systematische und für den Kunden nachvollziehbare Untersuchung einer Situation: Wie ist die Ausgangslage, was sind die Herausforderungen, was für Abhängigkeiten gibt es, wie sieht es mit Ressourcen aus etc.

Ziel ist das Gewinnen von neuen, wertvollen Erkenntnissen, welche die Basis für Entscheide, Konzepte und Strategien sind. „Analyse – Wissen, worum es geht.“ weiterlesen

Ambiguitätstoleranz – Mehrdeutigkeit und Widersprüche akzeptieren und aushalten.

In der heutigen Berufswelt, und insbesondere als Projektleiter, kommt man unweigerlich in Situationen, die mehrdeutig oder sogar widersprüchlich sind.

Das kann unangenehm sein, Stress hervorrufen und im schlimmsten Fall den Projekterfolg gefährden.

In solchen Momenten ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und die momentanen Unsicherheiten auszuhalten. Nur so bleibt man handlungsfähig und führt seine Vorhaben auch gegen kurzfristige Widrigkeiten zum Erfolg.

Es geht letztlich darum, Vieldeutigkeit und Unsicherheit zur Kenntnis zu nehmen und ertragen zu können und dabei idealerweise auch positiv zu bleiben. Dies wird in der Fachwelt als „Ambiguitätstoleranz“ bezeichnet. „Ambiguitätstoleranz – Mehrdeutigkeit und Widersprüche akzeptieren und aushalten.“ weiterlesen

Mittelwert – was genau ist gemeint?

Wenn wir Phänomene, vorallem wenn Sie mit Zahlen und Häufigkeit zu tun haben, beschreiben wollen, bedienen wir uns oft dem Begriff „im Durchschnitt“. Viele verstehen darunter das „arithmetische Mittel“.

Gerade auch im Marketing und im Management zieht man solche Hilfsmittel hinzu, um Entscheide abzustützen.

Ohne zu fest in statistische (Un-)Tiefen abdriften zu wollen, lohnt sich deshalb ein kurzer Ausflug, um Mittelwerte zukünftig möglichst sinnvoll einzusetzen. „Mittelwert – was genau ist gemeint?“ weiterlesen

Kompliziert oder komplex – unterschiedliche Zustände fordern unterschiedliche Vorgehensweisen.

Unsere Welt wird aufgrund von Megatrends wie Digitalisierung, Globalisierung und Spezialisierung laufend komplexer und dynamischer.

Jede Entscheidung hat Auswirkungen. Der kausale Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung entzieht sich je länger je mehr unserer Fassbarkeit.

Es fehlt die Übersicht. Trotzdem müssen wir handlungsfähig bleiben.

Was hierbei helfen kann, ist die Unterscheidung von Phänomenen (Problemen, Systemen etc.) in zwei unterschiedliche Zustände: komplex und kompliziert. „Kompliziert oder komplex – unterschiedliche Zustände fordern unterschiedliche Vorgehensweisen.“ weiterlesen

Unternehmenszweck vs. Unternehmenssinn – Der Unterschied macht den Unterschied.

Leitbilder gibt es in jeder Unternehmung. Und die meisten sehen ähnlich aus. Und sind somit beliebig, austauschbar, unbrauchbar. Grund: Die eigentlich wichtige Frage „Warum ist diese Organisation (Firma) in der Welt?“ wird gar nicht beantwortet. Darauf eine schlüssige Antwort zu geben, muss das Ziel jeder (schriftlich festgehaltenen) Unternehmensphilosophie sein.

Viele Begriffe für dasselbe Phänomen

Dabei muss man leider feststellen: Der Begriff Philosophie wird im Zusammenhang mit Unternehmen beinahe inflationär verwendet. Man findet sie überall, auf Websiten, in Broschüren, auf hübschen Schildern in Sitzungszimmer und im schlimmsten Fall sogar auf der Toilette. Dabei wird anstatt dem Wort „Philosophie“ oft auch „unsere Werte“, „unser Selbstverständnis“ oder „unser Leitbild“ verwendet. Letzlich geht es aber immer um ein und dieselbe Frage: Was treibt unser Unternehmen an, wie sehen wir die Welt und wie wollen wir mit ihr umgehen?

Es geht also um den grundlegenden Kern, um die Essenz, um das Zentrale. Leider gelingt die Umsetzung dieses hohen Anspruchs mehr schlecht als recht. „Unternehmenszweck vs. Unternehmenssinn – Der Unterschied macht den Unterschied.“ weiterlesen