Professionelle Texte – Warum sich eine eigene Markensprache lohnt.

Bei Marken, Branding, Corporate Identity denken viele von uns zuerst an Design, Farben, das Logo. Dabei definieren sich erfolgreiche Brands nicht nur über Äusserlichkeiten. Marken brauchen auch eine Stimme. Deshalb widmet sich dieser Blog-Beitrag dem Corporate Text, dem unterschätzten Erfolgsfaktor.

Oft hört man: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Stimmt schon, ist aber leider nur die halbe Wahrheit. Korrekt müsste es lauten:

Bilder schaffen Aufmerksamkeit. Aber Worte stiften Sinn.

Wenn es z.B. um Kunst geht, dann darf jeder eine andere Botschaft in ein Werk hineininterpretieren. Aber wenn es um zielgerichtete Kommunikation geht, muss eine klare Botschaft übermittelt werden. Dann darf es keinen Zweifel geben, ob/wie/warum das Bild zu verstehen ist. So funktioniert erfolgreiche Marketing-Kommunikation: im sinnvollen Zusammenspiel von Wort und Bild. „Professionelle Texte – Warum sich eine eigene Markensprache lohnt.“ weiterlesen

Identität – Das Filetstück der Kommunikation

Die Auseinandersetzung mit (der eigenen) Identität ist die Basis für Erfolg und Zufriedenheit. Das gilt für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Identität ist die Basis eines durchgängigen Kunden- und Markenerlebnisses.

Das gilt bereits heute und wird sich in Zukunft noch zuspitzen, weil: Die Dynamik nimmt ständig zu. Branchen, Märkte, Trends, Innovationen, Berufe – alles wird schneller, komplexer, vernetzter, globaler und transparenter. Grenzen verwischen. Veränderung ist Dauerzustand.

Die einzigartigen Fähigkeiten eines Unternehmens oder Menschen sind die Grundlage, um die eigene Zukunft zu gestalten. Die Identität ist Quelle des dauerhaften Erfolgs.

Als vertrauensvoller Berater unterstütze ich Sie bei der Schärfung und Weiterentwicklung Ihrer Identität, Ihrer „Positionierung“. „Identität – Das Filetstück der Kommunikation“ weiterlesen

Berufung – Das tun, was wir gut und gerne tun.

Diese Grafik bringt wunderbar zum Ausdruck, worum es bei der Berufung geht. Nämlich darum, das Grösste, Beste und Schönste aus seinem Dasein herauszuholen.

Nicht nur zu seinem eigenen Vorteil, sondern zum Wohle der gesamten Menschheit. Aber alles der Reihe nach.

Was die meisten von uns gut beschreiben können, ist ihr Beruf. Beruf im Sinne „der Tätigkeit, mit der wir unseren Lebensunterhalt verdienen“. Idealerweise ist das die Schnittmenge aus den Dingen, in denen wir gut sind, und unserer Bezahlung.

Schon bei der Leidenschaft kann es schwieriger werden, obwohl hier die meisten ein paar Hobbies oder Interessen nennen können. Aber wirkliche Leidenschaft? Flow-Erlebnisse? „Berufung – Das tun, was wir gut und gerne tun.“ weiterlesen

Empathie – Die Menschen verstehen.

Als psychologisch interessierter und tendenziell nachdenklicher Mensch setze ich mich seit je her mit mir selber, meinem Leben und meinem Umfeld auseinander.

Wer bin ich, was treibt mich an, welche Eigenschaften beschreiben mich? Spätestens bei einem Bewerbungsgespräch muss man darauf eine gescheite Antwort liefern, sonst tut man sich keinen Gefallen…

Viele Menschen, mit denen ich zu tun hatte und habe, würden Empathie vermutlich nicht zu oberst auflisten, wenn sie mich beschreiben müssten. Aber nur, wenn man Empathie einseitig als „mitfühlend und nett sein“ versteht.

Trotzdem ist diese Eigenschaft, dieser Wert, für mich von zentraler Bedeutung. Denn er sorgt letztlich dafür, dass ich erfolgreich Kommunikation betreiben kann. Doch alles von Anfang an: „Empathie – Die Menschen verstehen.“ weiterlesen

Realismus – Mit beiden Beinen am Boden.

Um im Geschäft mit der Kommunikation Erfolg zu haben, muss man einen aufgeweckten Geist haben, Vorstellungskraft, Neugier, Lust am Lernen und Begeisterungsfähigkeit.

Da kann es zwischendurch geschehen, dass eine Person oder eine Idee eine Eigendynamik entwickelt und „abhebt“, nur um später wieder abzustürzen.

Was uns davor bewahrt, ist ein gesunder Realismus. Kein Pessimismus, keine Kritiksucht oder Angst, sondern gesunder Realismus, gespiesen durch Erfahrung und Intuition.

Dieser Teil meines Charakters fordert mich ständig heraus und nervt mich zuweilen ziemlich: Kaum hat meine kreative, optimistische, begeisterungsfähige Seite eine tolle Idee oder sieht eine Möglichkeit, kommt sogleich der Realismus-Mahnfinger und fragt: Bist Du Dir da sicher? Was, wenn X oder Y geschieht? Was sind die Risiken? „Realismus – Mit beiden Beinen am Boden.“ weiterlesen

Konstruktivität – Lösungsorientiert vorgehen.

Wir alle durchleben zwischendurch harte Zeiten. Das ist Leben ist wahrlich kein Ponyhof. Die Frage ist bloss, WIE wir mit diesen Herausforderungen umgehen.

Suchen wir Ausreden? Sind die Umstände schuld? Oder haben alle anderen wieder nicht geliefert und gemacht, was sie hätten tun sollen?

Wenn es darum geht, etwas zu lernen, sich zu verbessern, dann kann die Analyse der Herkunft der Probleme durchaus Sinn machen und obige Fragen können teilweise gerechtfertigt sein. Doch damit ist die Aufgabe noch nicht gelöst, der Kunde noch lange nicht zufrieden. „Konstruktivität – Lösungsorientiert vorgehen.“ weiterlesen

Unternehmenszweck vs. Unternehmenssinn – Der Unterschied macht den Unterschied.

Leitbilder gibt es in jeder Unternehmung. Und die meisten sehen ähnlich aus. Und sind somit beliebig, austauschbar, unbrauchbar. Grund: Die eigentlich wichtige Frage „Warum ist diese Organisation (Firma) in der Welt?“ wird gar nicht beantwortet. Darauf eine schlüssige Antwort zu geben, muss das Ziel jeder (schriftlich festgehaltenen) Unternehmensphilosophie sein.

Viele Begriffe für dasselbe Phänomen

Dabei muss man leider feststellen: Der Begriff Philosophie wird im Zusammenhang mit Unternehmen beinahe inflationär verwendet. Man findet sie überall, auf Websiten, in Broschüren, auf hübschen Schildern in Sitzungszimmer und im schlimmsten Fall sogar auf der Toilette. Dabei wird anstatt dem Wort „Philosophie“ oft auch „unsere Werte“, „unser Selbstverständnis“ oder „unser Leitbild“ verwendet. Letzlich geht es aber immer um ein und dieselbe Frage: Was treibt unser Unternehmen an, wie sehen wir die Welt und wie wollen wir mit ihr umgehen?

Es geht also um den grundlegenden Kern, um die Essenz, um das Zentrale. Leider gelingt die Umsetzung dieses hohen Anspruchs mehr schlecht als recht. „Unternehmenszweck vs. Unternehmenssinn – Der Unterschied macht den Unterschied.“ weiterlesen

Job, Stelle, Beruf – Eine kurze semantische Betrachtung.

Was auf den ersten Blick oft dasselbe meint („Wo bist Du tagsüber und was tust Du dort?“) entpuppt sich bei näherer Betrachtung als vielschichtiger und komplexer:

Das Wort Job ist – offensichtlich – aus dem Englischen übernommen und meint eher „Womit verdienst Du Dein Geld?“ Der Zeithorizont ist eher temporärer Natur.

Bei der Stelle geht es eher um die hierarchische Verortung in einer Organisation. Das Wort ist eher betriebswirtschaftlich geprägt, weshalb bei Entlassungen oft von Stellenabbau gesprochen wird. Die Stelle ist somit zwangsläufig ebenfalls einer gewissen Volatilität unterworfen, was den Zeithorizont auch eher am kurzen Ende vermuten lässt. „Job, Stelle, Beruf – Eine kurze semantische Betrachtung.“ weiterlesen