Mit „Warum“ die Kommunikation wirkungsvoller machen.

Die allermeisten von uns wissen, WAS sie tun: Die Produkte die wir verkaufen oder den Job den wir erledigen. Einige von uns wissen, WIE sie dies tun: Die Eigenschaften, die uns von anderen unterscheiden (USP, Differenzierung etc.). Aber die wenigsten von uns können klar zum Ausdruck bringen, WARUM sie tun, was sie tun. Dabei liegt hier die Quelle für Motivation und Erfolg.

Manchmal verwandelt sich ein Projekt, das zu Beginn wie ein Spaziergang wirkte, plötzlich zu einem Disaster. Oder andersrum, wir bringen etwas supertoll zum Abschluss, obwohl die Annahmen und Analysen das Gegenteil hatten vermuten lassen.  Solche Mysterien lassen sich erklären mit der Frage nach dem WARUM. „Mit „Warum“ die Kommunikation wirkungsvoller machen.“ weiterlesen

Sich verständlich ausdrücken – Hommage an einen Klassiker.

Es ist nicht besonders schwierig, kompliziert zu schreiben. Die Kunst liegt vielmehr darin, verständlich zu schreiben, und zwar auch dann, wenn der Inhalt komplex ist. Gelingt dies, versteht der Empfänger den Sachverhalt, ohne sich grossartig anstrengen zu müssen. Doch was macht einen Text verständlich?

Das Hamburger Verständlichkeitsmodell schafft Klarheit

In den 1970-er Jahre entwickelten deutsche Psychologen um Friedemann Schulz von Thun im Rahmen einer 10-jährigen Forschungsarbeit das
«Hamburger Verständlichkeitsmodell». Sie stützen sich dabei auf Ergebnisse aus der Lesbarkeitsforschung und auf das Vier-Seiten-Modell der Kommunikation, nach dem jede Äusserung vier Ebenen hat (Sachebene, Selbstkundgabe, Beziehungs- und Appellseite).

Ihr Modell beinhaltet vier Dimensionen der Verständlichkeit:

  1. Einfachheit
  2. Gliederung und Ordnung
  3. Kürze und Prägnanz
  4. Anregende Zusätze

Wer beim Schreiben auf diese vier Dimensionen achtet und die richtige Mischung findet, vermittelt seine Botschaften effizient und macht das Lesen zur Freude. „Sich verständlich ausdrücken – Hommage an einen Klassiker.“ weiterlesen

Scrum – Die Alternative zu den klassischen PM-Standards?

Typisch amerikanisch kommt der Titel daher: In der halben Zeit doppelt so viel erledigen…

Was mir als Projektleiter an Scrum gefällt ist die realistische Vorgehensweise: Was zählt, ist was wirklich gemacht wurde, nicht was hätte sein können/sollen. Es herrscht volle Transparenz und man versucht ständig, Dinge noch besser zu machen. Voraussetzung sind Offenheit, Vertrauen und ein gemeinsames Ziel.

Alle Beteiligten sind sich bewusst, dass bei Projekten einerseits Unsicherheit vorkommen und man andererseits kreative Lösungen nicht planen kann. Scrum strukturiert diesen „ständigen Lern- und Verbesserungsprozess“, was höhere Motivation und besserer Qualität zur Folge hat. „Scrum – Die Alternative zu den klassischen PM-Standards?“ weiterlesen

Dienstleistungsmarketing – Die Vermarktung des Unfassbaren.

Wie macht man Werbung für etwas, das man nicht sehen, nicht anfassen, nicht riechen kann? Dieser Frage geht das links abgebildete, knapp tausend Seiten umfassende Standardwerk nach.

Ein Auto kann man spannend fotografieren, es macht Geräusche, man kann es anfassen und riechen. Aber eine Beratungsdienstleistung? Oder ein Bankkonto?

Gerade bei Dienstleistungen entsteht das „Produkt“ ja oft erst dann, wenn der Kunde mit dem Anbieter in Kontakt tritt und gemeinsam etwas „hergestellt“ wird. Das ergibt spannende Fragen bezüglich Service-Qualität und Nachhaltigkeit.

In der Schweiz arbeiten gemäss Bundesamt für Statistik mittlerweile rund 75% der Beschäftigten im Tertiärsektor, was die enorme Bedeutung von professionellem Dienstleistungs-Marketing weiter unterstreicht. „Dienstleistungsmarketing – Die Vermarktung des Unfassbaren.“ weiterlesen

Integrierte Kommunikation – Der einzige Weg.

Was für ein schreckliches Buchcover. Völlig generisch, insbesondere das austauschbare Bild. Als Kommunikations-Profi kann ich nur den Kopf schütteln.

Nichts desto trotz handelt es sich beim Inhalt um wichtige und elementare Grundlagen, die man als Kommunikations- und Marketing-Profi kennen sollte.

Dieses Standardwerk von Prof. Dr. Manfred Bruhn hat vor über zehn Jahren im Studium mein persönliches Verständnis von wirkungsvoller (Unternehmens-) Kommunikation geprägt, weshalb ich diesem hier ein paar Zeilen widmen will. Wer sich von den über 700 Seiten und dem etwas wissenschaftlich-technischen Stil nicht abschrecken lässt, bekommt eine empirisch abgestütze Aufarbeitung des sehr breiten Themas „Unternehmenskommunikation“ geliefert.

Ein wichtiger Einschub vorneweg: Der Fokus liegt mehr in der Konzeption denn in der Realisation. Es ist nicht für Praktiker geschrieben. Aber die konzeptionelle Auseinandersetzung hilft, die Gedanken zu ordnen und systematisch und nachhaltig zu starken Ergebnissen zu kommen. Die Definition von integrierter Kommunikation lautet sinngemäss: „Integrierte Kommunikation – Der einzige Weg.“ weiterlesen