Berufung – Das tun, was wir gut und gerne tun.

Diese Grafik bringt wunderbar zum Ausdruck, worum es bei der Berufung geht. Nämlich darum, das Grösste, Beste und Schönste aus seinem Dasein herauszuholen.

Nicht nur zu seinem eigenen Vorteil, sondern zum Wohle der gesamten Menschheit. Aber alles der Reihe nach.

Was die meisten von uns gut beschreiben können, ist ihr Beruf. Beruf im Sinne „der Tätigkeit, mit der wir unseren Lebensunterhalt verdienen“. Idealerweise ist das die Schnittmenge aus den Dingen, in denen wir gut sind, und unserer Bezahlung.

Schon bei der Leidenschaft kann es schwieriger werden, obwohl hier die meisten ein paar Hobbies oder Interessen nennen können. Aber wirkliche Leidenschaft? Flow-Erlebnisse? „Berufung – Das tun, was wir gut und gerne tun.“ weiterlesen

Shift in Skills – Verschiebung der Fähigkeiten.

In letzter Zeit beobachte ich eine sich Anbahnende Verschiebung der Skills, die wir zukünftig in den Arbeitsmarkt einbringen (sollten). Ich empfinde diese als sinnvoll, weshalb ich etwas näher darauf eingehen will.

Zu Beginn unserer beruflichen Laufbahn werden wir für unsere fachlichen Fähigkeiten (hard skills) eingestellt. Es geht um die Dinge, die wir in der Berufslehre oder im Studium erlernt haben.

Wenn man sich dann weiterentwickelt, sind laufend weitere, andere Fähigkeiten gefordert, was einem zwar niemand explizit sagt (ausser man hat einen guten Mentor), man aber beobachten kann. Das führt zu einer wichtigen Erkenntnis:

Diejenigen Fähigkeiten, die Dich in den Job gebracht haben, sind nicht diejenigen Fähigkeiten, die zu deiner Beförderung führen.

Natürlich soll man sein Fachwissen pflegen und weiterentwickeln. Aber das Weiterkommen könnte länger dauern oder sogar gar nicht stattfinden. Wer nicht weiterkommen will, kann hier aufhören mit lesen. „Shift in Skills – Verschiebung der Fähigkeiten.“ weiterlesen

Job, Stelle, Beruf – Eine kurze semantische Betrachtung.

Was auf den ersten Blick oft dasselbe meint („Wo bist Du tagsüber und was tust Du dort?“) entpuppt sich bei näherer Betrachtung als vielschichtiger und komplexer:

Das Wort Job ist – offensichtlich – aus dem Englischen übernommen und meint eher „Womit verdienst Du Dein Geld?“ Der Zeithorizont ist eher temporärer Natur.

Bei der Stelle geht es eher um die hierarchische Verortung in einer Organisation. Das Wort ist eher betriebswirtschaftlich geprägt, weshalb bei Entlassungen oft von Stellenabbau gesprochen wird. Die Stelle ist somit zwangsläufig ebenfalls einer gewissen Volatilität unterworfen, was den Zeithorizont auch eher am kurzen Ende vermuten lässt. „Job, Stelle, Beruf – Eine kurze semantische Betrachtung.“ weiterlesen