Berufung – Das tun, was wir gut und gerne tun.

Diese Grafik bringt wunderbar zum Ausdruck, worum es bei der Berufung geht. Nämlich darum, das Grösste, Beste und Schönste aus seinem Dasein herauszuholen.

Nicht nur zu seinem eigenen Vorteil, sondern zum Wohle der gesamten Menschheit. Aber alles der Reihe nach.

Was die meisten von uns gut beschreiben können, ist ihr Beruf. Beruf im Sinne „der Tätigkeit, mit der wir unseren Lebensunterhalt verdienen“. Idealerweise ist das die Schnittmenge aus den Dingen, in denen wir gut sind, und unserer Bezahlung.

Schon bei der Leidenschaft kann es schwieriger werden, obwohl hier die meisten ein paar Hobbies oder Interessen nennen können. Aber wirkliche Leidenschaft? Flow-Erlebnisse?

Die Unterscheidung zwischen Auftrag und Mission ist in meinen Augen etwas gar konstruiert, weshalb ich an dieser Stelle darauf verzichte.

Denn wichtig ist das Zentrum, der Kulminationspunkt, der Kern:

Unseren Lebensunterhalt verdienen, indem wir Dinge tun, die wir gerne tun, gut tun und die einem echten Bedürfnis in der Welt entspringen. 

Es geht um die absolut tiefgreifende Frage, weshalb wir hier sind und was „unsere Aufgabe“ ist.

Viele Menschen erreichen ihre Lebensmitte, bis sie ein Gefühl dafür bekommen, was ihre Berufung sein könnte. Andere werden durch sogenannte Schicksalsschläge schon früher mit bedeutenden Einsichten konfrontiert. Von einem Pubertierenden zu erwarten, im Rahmen der Berufswahl diese essentielle Frage beantworten zu können ist schlicht unrealistisch.

Trotzdem müssen wir uns an diesem Punkt für einen Weg entscheiden. Zumindest die grobe Richtung müssen wir einschlagen. Und doch besteht Hoffnung, denn es kommt nicht nur auf das biologische Lebensalter an. Es kann einen zweiten, einen tieferen Geburtstag geben: Den Tag, an dem wir herausfinden, was unsere Berufung im Leben ist:

 

 

 

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