Scrum – Die Alternative zu den klassischen PM-Standards?

Typisch amerikanisch kommt der Titel daher: In der halben Zeit doppelt so viel erledigen…

Was mir als Projektleiter an Scrum gefällt ist die realistische Vorgehensweise: Was zählt, ist was wirklich gemacht wurde, nicht was hätte sein können/sollen. Es herrscht volle Transparenz und man versucht ständig, Dinge noch besser zu machen. Voraussetzung sind Offenheit, Vertrauen und ein gemeinsames Ziel.

Alle Beteiligten sind sich bewusst, dass bei Projekten einerseits Unsicherheit vorkommen und man andererseits kreative Lösungen nicht planen kann. Scrum strukturiert diesen „ständigen Lern- und Verbesserungsprozess“, was höhere Motivation und besserer Qualität zur Folge hat.

Üblicherweise wollen Führungskräfte bei Projekten Kontrolle und Vorhersagbarkeit. Deshalb werden viele Stunden für die Erstellung von Powerpoint-Folien und Exceltabellen aufgewendet.

Das Problem dabei ist, dass die Projekt-Realität halt oft anders aussieht: Das Aufkommen von unvorhergesehen Problemen ist schlicht Teil jedes Projekts.

Zur Erinnerung/Klärung: Ein Projekt ist üblicherweise definiert durch ein zeitlich befristetes Vorhaben mit dem Ziel, definierte Ergebnisse unter Berücksichtigung definierter Vorgaben (Qualität, Kosten) zu erreichen.

Die zentrale Frage ist: Wie gehen wir unterwegs mit Problemen und Unsicherheiten um? Wie lösen wir unsere Herausforderungen?

Bei Scrum sind sich alle Beteiligten bewusst, dass bei Projekten einerseits Unsicherheit vorkommen und man andererseits kreative Lösungen nicht planen kann. Scrum strukturiert diesen „ständigen Lern- und Verbesserungsprozess“, was höhere Motivation und besserer Qualität zur Folge hat.

Da unsere Welt ständig komplexer und komplizierter wird, kann Scrum ein gutes Hilfsmittel sein, um konstruktiv mit diesen Herausforderungen umzugehen.

 

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